Die
Felszeichnungen auf dem Hof Nag in Strand wurden 1923 entdeckt. Sie stammen aus
der Zeit um 500 v. Chr. Sie liegen gleich neben der Ausfahrt in Solbakk, zum
Meer hinunter. Es gibt neben diesen Felszeichnungen in Solbakk noch mehrere
andere, aber dieses Feld ist das größte und bekannteste. Es umfasst 40 Figuren,
hauptsächlich Boote und Kreise. Einzelne Figuren sind tief eingeritzt und leicht
zu fühlen. Diese Felsbilder waren wichtig bei religiösen Handlungen in der
Bronzezeit.
Die Felsbilder der Bronzezeit enthalten meist Boote als wichtigstes Element. Ungefähr 3/4 aller Figuren der Felsbilder in Rogaland sind Wasserfahrzeuge. Die kurzen senkrechten Striche auf den Booten stellen wahrscheinlich die Besatzung und/oder Passagiere dar. Die Felsbilder in Solbakk zeigen zwei unterschiedliche Bootsformen – mit abgerundetem Steven und senkrechten „Strichmännchen“ bzw. kürzere Boote mit geraderem Steven. Die langen abgerundeten Boote sind im südlichen Norwegen am meisten verbreitet, und man nimmt an, dass es sich dabei um größere traditionelle Holzboote handelte. Die kleinen Boote sind möglicherweise viel ältere Lederboote. Diese beiden Bootstypen sieht man sehr selten im selben Felsbild oder dicht nebeneinander. Das deutet darauf hin, dass dieser Felsen wohl mehrere Jahrhunderte für solche Darstellungen benutzt wurde. Die Kreise von Solbakk sind ebenfalls unterschiedlicher Art – es gibt konzentrische Kreise und Spiralen. Über deren genaue Bedeutung ist nichts bekannt, vermutlich wird hier die Sonne dargestellt.
Die
1982 eingeweihte Nachbildung des Kjølevik-Steins wurde von Kåre Tveit
angefertigt. Das Original wurde 1882 im Dach eines Kartoffelkellers in Kjølevik
entdeckt. Seit 1883 befindet sich der originale Runestein in der Archäologischen
Sammlung der Universität Oslo und ist dort ausgestellt. Die Inschrift besteht
aus Zeichen der älteren Runenreihe. Wort- und Runeformen deuten darauf hin, dass
der Stein wohl aus der Zeit der Völkerwanderung (400-450 n. Chr.) stammt.
Das
älteste Industriegebäude in Jørpeland, von 1883 bis 1910 Möbel- und Holzwerl.
Das restaurierte Gebäude liegt idyllisch an Kanal des alten Kraftwerks.
Historische Dauerausstellung, Konzerte, Sonderausstellungen. Räumlichkeiten für
Seminare und Feiern. Schöne Wanderroute in der Nähe.
Die
Skulpturen in Vågen und anderen Teilen von Jørpeland sind ein Ergebnis des
weltweit einzigen Symposiums zum Thema "säurefester Edelstahl" ein
Kooperationsprojekt von Künstlern aus dem In- und Ausland, Scana Steel
Stavanger, Gemeinde Strand und Stadtentwicklungsgesellschaft Melting Pot
(Koordination).
In
Verbindung mit dem Mühlenbetrieb in Tau wurde um das Wohnhaus des Direktors ein
prachtvoller, jetzt für die Allgemeinheit zugänglicher Park geschaffen. Im
Sommer ist jeden Sonntag die ehemalige Scheune "Brugsløa" (Kunstausstellung,
Galerie, Café) geöffnet. Machen Sie einen Spaziergang
durch den Mühlenpark, schauen Sie sich auf dem Flohmarkt um, und lassen Sie sich
in dem reizvollen Ambiente frisches Gebäck schmecken.
Am
Hafen von Tau stehen zwei gut erhaltene Mühlenhäuser und ein Trockenhaus in
ihrer ursprünglichen Umgebung. Die alten Mühlenhäuser stehen direkt neben der
moderneren Tou Mølle und veranschaulichen sehr gut den Unterschied zwischen Alt
und Neu. Die alte Mühle ist voll funktionstüchtig, alle Abflussrinnen und
Wasserräder sind intakt. Die alten Mühlen in Tau finden Sie am leichtesten, wenn
Sie vom Fähranleger die Anhöhe hinauf fahren. Etwa in der Mitte der Steigung
biegt nach rechts eine Straße ab, 50 m weiter liegen die Mühlengebäude. Nicht
zuletzt ist der Wasserfall von Tau einen Blick wert, wenn genügend Wasser
fließt.
Mühlen gibt es in dieser Gegend wahrscheinlich schon lange. Tau war der nach Stavanger nächstgelegene Ort mit genügend Wasserkraft, um das Korn mahlen zu können. Früher war Tau das Zentrum der Gemeinde Strand, mit Rathaus, Kirche, Arzt, Polizei und Bank – bis diese nach Jørpeland, in den heutigen Hauptort, verlegt wurden.
1969
erbaut, eine der ersten ”Arbeitskirchen” in Norwegen. Das Gotteshaus hat einer
sehr aktiven Gemeinde. Rund 450 Sitzplätze. Die Kirche wurde im Herbst 2006
renoviert.
Wurde
1874 als dritte Kirche am gleichen Standort erbaut. Aus der alten Kirche (17.
Jh.) wurden u. a. Altartafel und Kanzel übernommen.